Förderung von Sekundarschulen

2012 wurden als erstes größeres Digitalisierungsprojekt von IPA die beiden Sekundarschulen Leopold Takawira und Neshangwe High School  mit 50 Computern ausgestattet. (siehe weiter unten)

 

Im Moment werden zwei Sekundarschulen in Simbabwe betreut:

Neshangwe High School, Chikomba District, und

Tangwena Secondary School, Lalapansi, bei Gweru.

Seit 2019 wird die Tangwena Secondary School als weiterführende Schule der Hozheri Primary School ebenfalls im Rahmen des OEAS Programms von IPA unterstützt.

 

Schon seit 2012 unterstützt IPA die Neshangwe Secondary School,

an der IPA Mitglied Reinhard Thiemann von 1985 bis 1988 als Lehrer tätig war und seit 2011 die Schule regelmäßig besucht    und vor Ort Projekte durchführt oder begleitet.

 

An Neshangwe wurden mehrfach Computer angeschafft, Lehrerhäuser renoviert, die Wasserversorgung mit Solarwasserpumpe hergestellt sowie ein Solarkraftwerk bezuschusst.

Seit 2016 lässt IPA regelmäßig Schulspeisungsprojekte aufgrund anhaltender Dürre und wachsender Armut im Land durchführen.

2017 unterstützte IPA die Rundreise einer Gruppe von Schülern durch Simbabwe zusammen mit Gästen vom Lessing-Gymnasium Norderstedt.

2018 erfolgte der Gegenbesuch einer Gruppe von Neshangwe Schülern und Lehrern am Lessing-Gymnasium.

2019 finanzierte IPA umfangreiche Renovierungsarbeiten im Bereich der Wasserversorgung der Schulgebäude und der Lehrerhäuser.

2020 war Neshangwe vom 25. März bis Ende September komplett geschlossen wegen der Covid 19 Pandemie. Während dieser Zeit wurde für den A-level Jahrgang e-learning ermöglicht durch Übernahme der Kosten für Daten für Schüler und Lehrer für mehrere Monate. Nach und nach wurde der Unterricht für alle Klassen wieder aufgenommen bis im November alle Jahrgänge wieder die Schule besuchten. Für die Öffnung der Schule wurden von IPA Mitteln Schutzmasken vor Ort genäht und andere Hygieneartikel besorgt.

Detaillierte Informationen hierzu finden Sie unter Neshangwe.

 

 

2012                                                                                                   IPA startet Digitalisierung an ländlichen Sekundarschulen in  Simbabwe

50 Computer für die Sekundarschulen Neshangwe High School und Leopold Takawira High School

ausführlicher Bericht -

 

IPA unterstützte in den politisch schwierigen Jahren von 2002 bis 2010 vornehmlich ländliche Primarschulen im Gebiet um Gweru mit Lernmaterialien und Mobiliar. Die Beschaffung der Materialien vor Ort organisierte unser  Koordinator für IPA in Simbabwe, Herr Mudzingwa.  Als sich die politische Lage stabilisierte, war IPA Mitglied, Rolf Haase, 2011 vor Ort und konnte sich von der erfolgreichen Durchführung der Projekte überzeugen. Die Schulen arbeiteten wieder fast normal trotz der angestrengten finanziellen Lage, so dass sich für IPA neue Möglichkeiten für Projekte anboten. Im Frühjahr 2011 war auch IPA Mitglied Reinhard Thiemann in Simbabwe und besuchte die Neshangwe High School in Sadza, etwa 180km südöstlich von Harare in ländlicher Umgebung, an der von 1985-1988 tätig war. Die Schule beeindruckte  mit ihren ehrgeizigen Projekten und engagierten Lehrern.  Vor einigen Jahren wurde die Schule von einer reinen O-level Schule zur A-level Schule erweitert. Für die Oberstufe mangelte es an Computern. Einige wenige alte PCs waren defekt und nicht ausreichend für die vielen Schüler. So bemühte sich Reinhard Thiemann, mit Hilfe von Spenden von seiner Schule in Norderstedt einige PCs  für Neshangwe zu beschaffen.Die am Lessing-Gymnasium Norderstedt gegründete Organisation Charity Network, bestehend aus Schülern und arbeitslosen Computerfachkräften, bereitet von Firmen zur Verfügung gestellte gebrauchte Computer für die Verwendung in sozialen Projekten auf. So war eine günstige Bezugsquelle für gebrauchte PCs gefunden.IPA nahm sich dieses Projektes an und entschied sich, das Projekt aufzustocken und gleichzeitig an einer zweiten Sekundarschule, Leopold Takawira in Mvuma, durchzuführen, an welcher Herr Mudzingwa als Schulleiter tätig war.Die Ausstattung mit PCs sollte ein erster Versuch sein, ländliche Schulen mit modernen Medien auszurüsten, um den ländlichen Schulen und Dorfgemeinschaften den Anschluss an die Städte im Land zu ermöglichen und den Anforderungen moderner Bildung gerecht zu werden.Der Umfang des Projektes war für IPA mit ca. 15000 Euro das bisher größte Unternehmen und sicher auch das gewagteste, da Transport und Schaffung der Infrastruktur an den Schulen viele Unwägbarkeiten mit sich brachten.Die konkrete Planung begann Anfang 2012 und im Mai 2012 wurden 50 PCs, 6 Drucker und 2 Beamer  von Hamburg aus über Durban verschifft und sollten Ende Juni in Harare eintreffen, wo Reinhard Thiemann die Sendung in Empfang nehmen würde und an die Schulen  transportieren und installieren würde. Lesen Sie dazu den Bericht von IPA Mitglied Reinhard Thiemann über  das Projekt in Simbabwe vor Ort.

ausführlicher Bericht